Sonntag, 18. August 2019
Notruf: 112

Chronik

Die Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Beller wurde 1883 gegründet.
Aus dieser Zeit stammt noch eine gebrauchsfähige Saugspritze.
Diese Saugspritze war damals ein Geschenk der Provinzial-Versicherung,
da es zuvor 100 Jahre in Beller nicht gebrannt haben soll.

In den Anfangsjahren gab es kein Feuerwehrgerätehaus.
Die Gerätschaften wurden bei den jeweiligen Feuerwehrmännern
zu Hause gelagert und im Bedarfsfalle mit zum Brandherd genommen.

Mit den Jahren wurde die Wehr modernisiert, nach dem Krieg spendete
die Firma Büse eine Motorspritze.
Bis 1934 war die Feuerwehr eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtfeuerwehr.
Danach wurde die freiwillige Feuerwehr eingeführt.
Wilhelm Happe wurde Brandmeister und behielt dieses Amt bis 1969,
nur in den Kriegsjahren vertreten vom stellvertretenden
Löschgruppenführer Anton Löneke.
Von 1969 bis 1978 leitete August Röben die Löschgruppe, danach übernahm Franz Groppe
diese Stellung. Seit 1991 führt Hauptbrandmeister Ludwig Kieneke die Löschgruppe Beller.
Sein Stellvertreter ist Karsten Happe.
Mitte der 80er Jahre wurde mit der Planung und dem Bau eines Gerätehauses begonnen,
das die Mitglieder der Löschgruppe ausschließlich in Eigenleistung erbauten und
das 1986 bezugsfertig war. 
Nach wechselnden und bereits betagten Fahrzeugen folgte die Neuanschaffung
eines Tragkraftspritzenfahrzeuges. Dieser VW LT ist seit 1993 im Dienst der Wehr.