Donnerstag, 14. Dezember 2017
Notruf: 112

Annentag 2017 - aber mit Sicherheit

24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr sind wir für Sie da, das ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Dies gilt auch (und besonders) bei Großveranstaltungen wie dem Annentag (www.annentag.de) in Brakel.

Im Bereich Am Thy/Burgstraße, zwischen dem Gasthaus "Zur Meierei" und "LSKM Steuerberater" (altes Postgebäude) finden Sie eine Unfallhilfsstelle mit mobiler Polizeiwache, Feuerwehr und einer Erste-Hilfe-Station.

Standort der Unfallhilfsstelle:

Die Unfallhilfsstelle ist freitags bis sonntags jeweils vom frühen Nachmittag bis tief in die Nacht und montags von 12.00 Uhr bis in die frühen Morgenstunden besetzt. 

 

Das Sicherheitskonzept

Die Sicherheit der Besucher wie auch der Schausteller und Händler auf dem Annentag liegt der Stadt Brakel natürlich sehr am Herzen. Vor und hinter den Kulissen arbeitet sie ständig daran, dass Ihnen während der Veranstaltung nichts passiert.

Um die Sicherheit gewährleisten zu können erstellt die Stadt Brakel in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, der Polizei, dem Kreis Höxter, den Security-Firmen, den Hilfsdiensten und weiteren Beteiligten ein Sicherheitskonzept zum jeweiligen Annentag. Allerdings ist auch durch ein Sicherheitskonzept eine 100-prozentige Sicherheit nie gegeben.  

Interessenten können sich gern an die Stadt Brakel (Herrn Gönnewicht, Kontaktdaten: hier klicken) wenden und Einsicht in das Sicherheitskonzept nehmen.

annentag 09

Auch "große" Feuerwehrfahrzeuge wie das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF20 oder die Drehleiter DLK23 vom Löschzug Brakel müssen -im Fall der Fälle- durch die Straßen passen.

  • annentag_02
  • annentag_04
  • annentag_05
  • annentag_06
  • annentag_07
  • annentag_08
  • annentag_10

 

Standortschilder

Damit auch ein ortsfremder Besucher im Notfall im Kirmestrubel Hilfe (Notruf: 112, auch über das Mobiltelefon) zum richtigen Standort anfordern kann, wurden Standortschilder entwickelt.
Der Disponent der Leitstelle fragt beim Notruf den Standort ab und kann dann die nötigen Einsatzkräfte über festgelegte Rettungswege zielgerichtet zum Standort entsenden.

standortschilder

Marktmeister Benedikt Gönnewicht und Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Brakel Sven Heinemann

 

Fluchtwege

Auf dem gesamten Kirmesgelände verteilt finden Sie große, grüne Fluchtwegeschilder über der Straße aufgehängt.
Die Schilder weisen in Straßen und Gassen, über die Sie im Notfall das Gelände schnell und sicher verlassen können.

pfeil 2

Parkende Fahrzeuge, die diese Flucht- oder Rettungswege behindern, werden notfalls abgeschleppt!

 

Die Unfallhilfsstelle

Das beschriebene Sicherheitskonzept sieht die Einrichtung einer Notfallwache vor, die durch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) besetzt wird. Gemeint sind hier vor allem Sanitätseinheiten, Feuerwehr und Polizei.

Besetzung der Notfallwache

Erste Hilfe Station

Betreut durch den Malteser Hilfsdienst oder das Deutsche Rote Kreuz (aus Brakel, jährlich im Wechsel) wird hier Sanitätspersonal, ein Behandlungszelt sowie Fahrzeuge zum Patientenversorgung /-transport vorgehalten. Bei kleineren (und größeren) Verletzungen kann hier schnell Erste Hilfe geleistet werden. Durch den Leiter der Station werden zudem die "Fußstreifen" auf dem Kirmesgelände koordiniert, die neben der Ersten Hilfe auch ggf. weitere Rettungskräfte ortskundig einweisen.

Mobile Polizeiwache

Die Polizei des Kreises Höxter ist auch mit Personal vorort und unterstützt die Besucher des Annentages mit ihrer mobilen Wache. Hier kann alles bearbeitet werden, was in die Zuständigkeit der Polizei fällt.

Rettungsdienst Kreis Höxter

Der Kreis Höxter stationiert an besucherreichen Tagen/Stunden Personal und zwei Rettungswagen (RTW) direkt an der Notfallwache um möglichst schnell professionelle Rettungskräfte vor Ort zu haben.

Brandsicherheitswache

Die Freiwillige Feuerwehr Stadt Brakel stellt während der festgelegten Zeiten eine Brandsicherheitswache. Aufgaben und Tätigkeiten werden im folgenden Abschnitt ausführlich dargestellt.

 

Die Brandsicherheitswache

Die Brandsicherheitswache (so ist die offizielle Bezeichung der Feuerwehr auf dem Kirmesgelände) ist wie folgt ausgestattet/besetzt:

  • Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser TSF-W (750l Wassertank, klein, wendig)
  • Gruppenführer (ortskundig, erfahren)
  • Maschinist (ortskundig, erfahren im Umgang mit dem Fahrzeug)
  • vier Einsatzkräfte, alle Atemschutzgeräteträger

Folgende Aufgaben übernimmt die Brandsicherheitswache:

  • Sicherstellung des Brandschutzes auf (und im Umfeld) des Annentages
  • Hilfeleistungen (z.B. Ölspur etc.) auf (und im Umfeld) des Annentages
  • Unterstützung bei Sicherheitsmaßnahmen (z.B. Annetag 2012, Abbruch wegen Unwetter)
  • bei größeren Schadenslagen:
    • Lage erkunden & umfassende Rückmeldung an die Kreisleitstelle übermitteln
    • Erste Hilfs- bzw. Löschmaßnahmen
    • Einweisen der nachrückenden Einsatzkräfte

Sicherlich hat sich der ein oder andere schon einmal gefragt, ob so ein "riesiger" Aufwand überhaupt nötig ist, oder ob man mit sechs Einsatzkräften (und einem kleinen Fahrzeug) überhaupt etwas ausrichten kann, oder, oder, oder . . .

Kurz gesagt: "Ja - der Aufwand lohnt, und auch ausrichten lässt sich mit sechs Einsatzkräften eine ganze Menge!"

Stellen Sie sich einmal vor, im Bereich des Kirmesgeländes kommt es zu einem kleinen Unfall mit zwei PKW. Öl läuft aus, der Kreuzungsbereich ist durch Trümmerteile blockiert - binnen Minuten würde ein Verkehrschaos entstehen. Durch den Einsatz der Brandsicherheitswache, die zum einen sofort einsatzbereit ist und zum anderen schon quasi vor Ort ist, lässt sich ein solches Szenario schnell abarbeiten.

Oder aber, leider ist auch das niemals ganz auszuschließen, es kommt z.B. in einem Imbissstand zu einem Brand (Fritöse, Backofen) - auch hier wäre die Brandsicherheitswache, gerade mit einem kleinen, wendigen TSF-W unmittelbar zur Stelle.

Im Fall einer größeren Schadenslage würde die Brandsicherheitswache natürlich auch sofortige Rettungs- oder Löschmaßnahmen beginnen, allerdings liegt dann hier der Schwerpunkt in der Lageerkundung und der professionellen Rückmeldung an die zuständige Kreisleitstelle.
Im weiteren Verlauf würden die Kameraden dann auch die nachrückenden Kräfte gezielt über erkundeten Anfahrtswege zur Einstazstelle lotsen.

Haben Sie noch Fragen? - Sprechen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular!

Unfallhilfsstelle

Drucken E-Mail