Dienstag, 25. Juni 2019
Notruf: 112

Brandschutzaufklärung im St. Josefshaus

„Ich weiß gar nicht was ich Ihnen sagen oder wozu ich Ihnen raten kann, die Erfahrungen die Sie in Ihrem Leben gemacht haben, sind um ein vielfaches größer, als das was ich bislang erlebt habe.“ Mit diesen Worten begann der Referent die Brandschutzaufklärung im St. Josefshaus in Bökendorf.

Wie ist es zu dieser Veranstaltung gekommen? „Was sollen wir bloß machen, wenn es hier einmal brennt?“, das war die entscheidende Frage, die eine Heimbewohnerin einem Kameraden der Löschgruppe stellte. Da aus Sicht der Brandschutzaufklärung solch eine Situation nicht in zwei Sätzen zu erklären ist, galt es das Thema in einer Nachmittagsrunde einmal gemeinsam aufzuarbeiten.

Beginnend mit einer lockeren Gesprächsrunde, in der die Teilnehmer von Ihren eigenen Erfahrungen berichteten, ergab sich schon nach kurzer Zeit ein breites Spektrum von verschiedenen Brandereignisse und Unfälle, die im Haushalt passieren können. Der Brandschutz im eigenen Zimmer, war der erste Punkt der 1,5h stündige Veranstaltung, der gemeinsam mit den Heimbewohnern erarbeitet wurde.
Im zweiten Teil galt es die Flucht- und Rettungswege zu erkennen. Hinweise zu Gefahren bei der Verwendung von Aufzügen im Brandfall erfolgten ebenfalls seitens des Referenten.

Der dritte Teil behandelte das konkrete Verhalten im Brandfall. Wann ist es richtig selbstständig zu flüchten und bei welchen Situationen ist es notwendig im Zimmer zu verweilen, bis Hilfe kommt? Wie macht man sich bemerkbar und ist es immer sinnvoll dabei auch das Fenster zu öffnen? Diese und weitere Fragen wurde in angenehmer Gesprächsatmosphäre lebhaft diskutiert.

Mit dem Hinweis auf die im Haus installierten technischen Einrichtungen zum Brandschutz und der vorhandenen Brandmeldeanlage, die eine automatische Alarmierung der Feuerwehr und der Rettungsdienste im Ernstfall vornimmt, wurde er Nachmittag beendet.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass solch eine Gesprächsrunde in der Zukunft als regelmäßiger Termin berücksichtig werden sollte.

Text & Fotos Löschgruppe Bökendorf

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